Markus Kronthaler
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Markus Kronthaler wurde 1967 in Kufstein geboren und durfte sehr früh
das Leben in der Bergwelt kennen lernen. Seine Neugier der Natur gegenüber
wurde im Kleinkindalter von seinen Eltern geweckt.
Später konnte er dann als Ministrant den ersten Kontakt zum Winterbergsteigen
und Klettern mit dem Seil erfahren. Die Sturm- und Drangzeit begann mit
15 Jahren, wo könnte es auch anders sein, im Wilden Kaiser. Mit Schaudern
denkt er heute noch an die Erlebnisse von damals zurück und ist heilfroh
diese mit seinen Kletterpartnern überstanden zu haben.
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Mit 19 Jahren überlebte er einen Lawinenunfall im Wilden Kaiser. Daraufhin
entschloss er sich das Handwerk des Bergsteigens professionell zur erlernen
und absolvierte die Ausbildung zum staatl. gepr. Berg- u Schiführer im
Jahr 1993.
Bis 2003 war er als Alpingendarm tätig und konnte in dieser Funktion
oft in Not geratenen Bergsteigern helfen. Anlässlich einer besonders gefährlichen
Rettungsaktion im Winter 1999 wurde ihm die Lebensrettermedaille von der
Republik Österreich verliehen.
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Das Höhenbergsteigen übte auf ihn schon immer
einen besonderen Reiz aus. Nach und nach sammelte er in diesem Metier seine
Erfahrungen. Als vorläufige Höhepunkte führt er die Besteigung des Mt. Mc
Kinley, Shisha Pangma und Ama Dablam an. Hochalpine Touren in den Ost- und
Westalpen ergänzen seine Erlebnisse in der Welt der Berge. |
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Als Bereicherung betrachtet er die Zeit, die
er mit geführten Gästen in den Bergen verbringt. Ob es beim Vermitteln der
bergsteigerischen Grundkenntnisse, beim Erleben der Abenteuer leichter oder
anspruchsvoller Touren oder wenn es bei einem Biwak unterm freien Himmelszelt
ist. Die Weitergabe der besonderen Eindrücke betrachtet er als Geschenk
auch an sich selbst. |
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Im Jahr 2004 erfüllt sich Markus einen Jugendtraum. Das Abenteuer Nanga
Parbat hinterließ bei ihm intensivste Eindrücke, bei dem Grenzerfahrungen
er- und überlebt wurden.
In den nächsten Jahren stellt sich Markus Kronthaler neuen Herausforderungen.
Auf den Spuren früherer Bergsteigergenerationen versucht er mit seiner
Mannschaft im Himalaya höchste Ziele zu verwirklichen. Auf die geschichtliche
Aufarbeitung darf man gespannt sein.
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